Leckortung

Heizung verliert Druck?
Wir suchen das Leck.

Der Zeiger am Manometer fällt, und Sie füllen immer wieder Wasser nach. Wir erklären, woran das liegen kann und wie wir ein Leck in der Leitung finden.

  • Messwerte statt Bauchgefühl
  • Protokoll für die Versicherung
  • Hauptsitz in Greifswald
Messingverbindung an einer Leitung mit Spuren von austretendem Wasser

Warum der Druck überhaupt fällt.

Eine Heizung ist ein geschlossenes System. Der Druck bleibt stabil, solange kein Wasser verloren geht und die Bauteile richtig arbeiten. Kleine Schwankungen zwischen kalter und warmer Anlage sind normal, weil sich Wasser beim Erwärmen ausdehnt.

Fällt der Druck aber über Tage immer weiter, fehlt irgendwo Wasser. Entweder tritt es aus, oder ein Bauteil gleicht die Ausdehnung nicht mehr richtig aus. Welcher Sollwert für Ihre Anlage gilt, steht meist am Manometer oder in der Anleitung.

Was der Heizungsbauer zuerst prüft.

Die häufigsten Ursachen sitzen am Heizkessel selbst. Das Ausdehnungsgefäß kann seinen Vordruck verloren haben. Dann steigt der Druck beim Aufheizen stark an, das Sicherheitsventil öffnet und lässt Wasser ab. Ein tropfendes Sicherheitsventil verliert auch ohne diesen Umweg Wasser.

Diese Teile prüft der Heizungsbauer, das ist meist schneller erledigt als eine Leckortung. Sind Gefäß und Ventil in Ordnung, liegt der Verdacht bei einer Leitung oder einem Heizkörper.

  • Vordruck im Ausdehnungsgefäß
  • Sicherheitsventil, das tropft
  • Entlüfter und Ventile an Heizkörpern
  • Leitungen in Wand oder Boden

So finden wir das Leck in der Leitung.

Zuerst schauen wir uns an, wo Leitungen verlaufen und welche Bereiche verdächtig sind. Sichtbare Anschlüsse an Heizkörpern prüfen wir direkt. Liegen die Rohre in Wand oder Boden, nutzen wir die Wärmebildkamera bei laufender Heizung. Die warmen Leitungen zeichnen sich ab, und an einer undichten Stelle breitet sich die Wärme oft auffällig aus.

Mit der Feuchtemessung prüfen wir, ob sich rund um diese Stelle Wasser gesammelt hat. Bei Anlagen mit mehreren Strängen hilft es, einzelne Bereiche abzusperren und den Druck zu beobachten.

Wenn das Wasser im Boden verschwindet.

Manchmal sieht man nirgends Wasser, obwohl die Heizung ständig nachgefüllt werden muss. Dann läuft es meist in einen Bereich, der es aufnimmt, etwa in die Dämmung unter dem Estrich oder in eine Schüttung. Das kann lange unbemerkt bleiben.

Gerade in solchen Fällen lohnt sich die Ortung. Je früher das Leck gefunden ist, desto kleiner ist die Fläche, die danach getrocknet werden muss.

Nach der Reparatur wird getrocknet.

Ist die undichte Stelle repariert, bleibt das ausgetretene Wasser im Bauteil. Wir messen, wie weit es sich verteilt hat, und trocknen gezielt. Bei Leitungen im Estrich ist das meist eine Dämmschichttrocknung, bei Leitungen in der Wand reichen oft Kondenstrockner.

Mit dem Ortungsprotokoll und den Messwerten haben Sie alles zusammen, was die Versicherung für die Klärung braucht.

Alte und neue Anlagen.

In älteren Häusern laufen Heizungsrohre oft sichtbar an der Wand oder sind im Fußboden eingegossen. Korrosion an Stahlrohren oder undichte Verschraubungen an Heizkörpern sind hier typische Ursachen. In neueren Häusern verstecken sich die Leitungen meist im Estrich oder in der Wand.

Je nach Alter der Anlage gehen wir unterschiedlich vor. Bei sichtbaren Leitungen reichen manchmal ein genauer Blick mit der Lampe und die Feuchtemessung am Boden darunter. Bei verlegten Leitungen braucht es die Wärmebildkamera und mehr Messpunkte.

Was Sie bis zum Termin tun können.

Notieren Sie, wann und wie viel Wasser Sie nachfüllen und welcher Druck danach angezeigt wird. Diese Werte helfen uns und dem Heizungsbauer, die Größe des Lecks einzuschätzen.

Schauen Sie außerdem an Heizkörpern, Ventilen und sichtbaren Leitungen nach feuchten Stellen, Rost oder Kalkspuren. Fotos davon sind für die Ortung nützlich.

Häufige Fragen

Heizung verliert Druck: gut zu wissen.

Wie oft darf ich Wasser nachfüllen?

Ab und zu nachzufüllen ist bei älteren Anlagen nicht ungewöhnlich. Müssen Sie aber jede Woche oder öfter nachfüllen, stimmt etwas nicht. Dann sollten Sie die Ursache suchen lassen.

Kann ein Heizkörper die Ursache sein?

Ja. Undichte Ventile, Verschraubungen oder Entlüfter an Heizkörpern verlieren Wasser. Oft sieht man dann Kalkspuren oder Rost an der Stelle. Das prüfen wir bei der Ortung mit.

Wer bezahlt die Suche?

Das hängt von Ihrer Versicherung ab. Leitungswasserschäden sind häufig versichert, oft auch die Suche nach der Ursache. Fragen Sie am besten vorher bei Ihrem Versicherer nach.

Ist es schlimm, wenn ich einfach weiter nachfülle?

Kurzfristig nicht. Auf Dauer bringt jedes Nachfüllen frischen Sauerstoff in die Anlage, und ein Leck vergrößert oft den Schaden am Bauteil. Lassen Sie die Ursache deshalb nicht zu lange offen.

Kann Luft in der Heizung den Druck senken?

Beim Entlüften entweicht Luft, dadurch sinkt der Druck etwas. Danach muss einmal nachgefüllt werden. Fällt er anschließend weiter, liegt die Ursache woanders.

Kontakt

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Wir melden uns schnellstmöglich und sagen Ihnen ehrlich, was zu tun ist. Eine kurze Beschreibung reicht uns für den Anfang.

0151 54642011 info@rs-trocknungstechnik.de

Ansprechperson: Jenny Bleck

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