Bautrocknung

Nasse Wände im Altbau?
Wir wärmen sie trocken.

Dicke Wände im Altbau oder im Gewölbekeller geben Feuchte nur langsam ab. Mit Infrarotplatten bringen wir die Wärme direkt ins Mauerwerk.

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Infrarotplatten an der Wand eines Gewölbekellers, davor ein Kondenstrockner

Warum dicke Wände so langsam trocknen.

Eine Ziegel- oder Natursteinwand im Altbau ist oft sehr dick. Wasser, das einmal tief eingedrungen ist, muss einen langen Weg zur Oberfläche zurücklegen. Mit trockener Raumluft allein dauert das sehr lange, weil vor allem die äußere Schicht abtrocknet.

Dazu kommt, dass kalte Wände Feuchte schlechter abgeben. In Kellern und unbeheizten Räumen bleibt das Mauerwerk deshalb besonders lange nass.

Zerstörungsarme Trocknung

Hermetik-Schiebe-Zug-Verfahren mit Keimreduktion.

Mit dem Hermetik-Schiebe-Zug-Verfahren von dölco trocknen wir nasse Dämmung unter dem Estrich, ohne den Boden aufzureißen. Eine Anlage drückt warme Luft hinein, eine zweite saugt sie am anderen Ende des Raums wieder ab. Das Drücken bringt Tempo, das Absaugen hält die Feuchte von Ihren Räumen fern.

  • Keime bleiben in der AnlageDicht verschlossen und mit HEPA-Filter: Staub und Keime aus der Dämmung gelangen nicht in die Raumluft.
  • Räume bleiben nutzbarDie Schläuche laufen am Rand und an den Türrahmen entlang, Flur und Zimmer bleiben begehbar.
Mehr zur Dämmschichttrocknung
Schema des dölco Hermetik-Schiebe-Zug-Verfahrens: Auf einer Seite des Raums drückt ein Verdichter warme Luft über eine Randdüse in die Dämmschicht unter dem Estrich, auf der anderen Seite saugt eine Anlage mit Wasserabscheider, Mikrofilter und Schalldämpfer sie wieder ab.
Prinzip des Hermetik-Schiebe-Zug-Verfahrens. Grafik: dölco.In voller Größe ansehen

Wie Infrarot im Mauerwerk wirkt.

Infrarotplatten geben Wärmestrahlung ab, die direkt auf die Wand trifft, ähnlich wie Sonne auf einer Fassade. Die Wand erwärmt sich, die Feuchte darin kommt in Bewegung und verdunstet an der warmen Oberfläche.

Damit die verdunstete Feuchte nicht im Raum bleibt, läuft parallel ein Kondenstrockner. Er entzieht der Luft das Wasser, das die Wand abgibt. Beide Geräte zusammen halten die Trocknung in Gang.

Wann sich Infrarottrocknung lohnt.

Besonders sinnvoll ist sie bei dicken Wänden aus Ziegel oder Naturstein und in Räumen, die sich schlecht heizen lassen. Auch nach einem Wasserschaden, bei dem eine Wand tief nass geworden ist, verkürzt Infrarot die Trocknung.

Weil die Platten die Luft kaum bewegen, wirbeln sie keinen Staub auf und arbeiten leise. Das macht sie auch für bewohnte Räume geeignet.

  • Dicke Ziegel- und Natursteinwände
  • Gewölbekeller und unbeheizte Räume
  • Wände nach einem Wasserschaden
  • Bewohnte Räume, in denen es leise sein soll

Wo die Methode an Grenzen stößt.

Kommt die Feuchte dauerhaft von außen, etwa weil die Kellerwand keine Abdichtung hat oder Wasser aus dem Boden aufsteigt, trocknet Infrarot nur die Folgen. Sobald die Platten abgebaut sind, zieht wieder Wasser nach.

In solchen Fällen sagen wir Ihnen das offen. Trocknen lohnt sich dann vor allem als Vorbereitung auf eine Abdichtung oder eine Sanierung, damit neuer Putz auf trockenem Grund sitzt.

Strom und Laufzeit.

Je nach Größe nehmen Infrarotplatten zwischen etwa 130 und 700 Watt auf. Wie viele Platten nötig sind und wie lange sie laufen, hängt von der Fläche und der Nässe ab. Wir planen das nach der ersten Messung.

Mit Kontrollmessungen sehen wir, wie weit die Wand schon getrocknet ist. Ist die Oberfläche trocken, messen wir auch tiefer, bevor wir abbauen.

Schonend für alte Oberflächen.

In Altbauten mit empfindlichen Oberflächen, etwa altem Kalkputz oder Wandmalerei, ist eine schonende Trocknung wichtig. Infrarot arbeitet ohne Zugluft und ohne starke Temperatursprünge, das ist für solche Oberflächen günstig.

Trotzdem prüfen wir vorher, wie empfindlich die Oberfläche ist, und halten ausreichend Abstand. Bei Denkmälern stimmen wir das Vorgehen mit Ihnen und, wenn nötig, mit der Denkmalpflege ab.

So läuft die Trocknung mit Infrarot ab.

Zuerst messen wir, wie nass die Wand ist und wie weit die Feuchte reicht. Danach stellen wir die Platten so auf, dass sie die nasse Fläche gleichmäßig erreichen, und richten den Kondenstrockner im Raum ein.

Bei den Kontrollterminen messen wir an denselben Punkten und passen Abstand oder Anzahl der Platten an, wenn ein Bereich langsamer trocknet. Abgebaut wird, wenn auch die tieferen Schichten die Zielwerte erreicht haben.

Infrarot nach einem Wasserschaden.

Nach einem Wasserschaden ist oft nur ein Teil einer Wand nass, etwa der untere Bereich hinter der Küchenzeile oder am Sockel im Flur. Infrarotplatten lassen sich gezielt auf diese Stellen richten. So trocknet die Wand schneller, ohne dass der ganze Raum aufgeheizt werden muss.

Häufige Fragen

Mauerwerk trocknen mit Infrarot: gut zu wissen.

Werden die Platten heiß?

Sie werden warm, aber nicht glühend heiß. Trotzdem sollten Möbel, Vorhänge und brennbare Dinge Abstand halten. Wir zeigen Ihnen beim Aufbau, worauf Sie achten müssen.

Kann Infrarot aufsteigende Feuchte beheben?

Nein. Es trocknet die Wand, verhindert aber nicht, dass wieder Wasser nachzieht. Dafür braucht es eine Abdichtung oder eine Horizontalsperre durch einen Fachbetrieb.

Kann ich die Platten auch mieten?

Ja, wir vermieten Infrarotplatten. Wir beraten Sie, wie viele Sie brauchen und wie Sie sie aufstellen.

Kann man Infrarot mit Kondenstrocknern kombinieren?

Das ist sogar der Normalfall. Die Platten bringen die Feuchte aus der Wand, der Kondenstrockner holt sie aus der Luft.

Wie viele Platten braucht eine Wand?

Das hängt von der nassen Fläche und der Plattengröße ab. Wir planen die Anzahl nach der ersten Messung.

Kann die Wand durch Infrarot Risse bekommen?

Bei richtigem Abstand und gleichmäßiger Erwärmung nicht. Wir achten darauf, dass die Wand weder zu schnell noch zu stark erwärmt wird.

Kontakt

Schildern Sie uns kurz, was bei Ihnen los ist.

Wir melden uns schnellstmöglich und sagen Ihnen ehrlich, was zu tun ist. Eine kurze Beschreibung reicht uns für den Anfang.

0151 54642011 info@rs-trocknungstechnik.de

Ansprechperson: Jenny Bleck

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